Was bringt BFS dual den Schüler:innen am meisten?
Besonders häufig nennen die Befragten als größten Nutzen Wirtschaftswissen und Teamwork. Viele erleben die BFS dual als Schulform, in der wirtschaftliche Grundlagen verständlich und praxisnah vermittelt werden – und in der Zusammenarbeit im Team nicht nur „nebenbei“ passiert, sondern bewusst trainiert wird. Das stärkt nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch Fähigkeiten, die in Ausbildung und Beruf täglich gefragt sind: Kommunikation, Absprachen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam Lösungen finden.
O-Ton 1: „Man versteht endlich, wie das im Betrieb zusammenhängt – nicht nur Theorie, sondern richtig nachvollziehbar.“
Moderne Lernform: COOL überzeugt die Mehrheit
Ein zentrales Ergebnis der Befragung ist die große Zustimmung zur Lernform COOL: Über die Hälfte der Schüler:innen bewertet diese Arbeitsweise als besonders hilfreich. COOL steht dabei für mehr Eigenständigkeit, aktive Lernphasen, Zusammenarbeit und praxisorientierte Aufgaben. Viele Lernende schätzen, dass sie nicht nur passiv zuhören, sondern selbst ins Tun kommen – mit klaren Aufgaben, mehr Verantwortung fürs eigene Lernen und einem abwechslungsreichen Unterricht.
Entwicklungsmöglichkeiten und Unterstützung
Die BFS dual wird von einem großen Teil der Befragten als entwicklungsstarke Schulform wahrgenommen: Fast 80 % sehen viele Entwicklungsmöglichkeiten. Auch beim Thema Unterstützung fällt das Feedback überwiegend positiv aus: Ein erheblicher Teil fühlt sich im Unterricht ernst genommen und begleitet. Gleichzeitig zeigt sich hier auch Potenzial, damit noch mehr Schüler:innen aus einem „neutralen Eindruck“ heraus zu einem klar positiven Gefühl kommen – etwa durch noch transparentere Abläufe, eindeutige Zuständigkeiten und passgenaues Feedback.
Was läuft bereits richtig gut?
Als Stärken werden besonders häufig genannt:
- moderne Unterrichtsmethoden und digitale Tools,
- eine positive Klassenatmosphäre,
- sowie Abwechslung im Unterricht.
Das bestätigt: Viele Schüler:innen erleben die BFS dual als zeitgemäß, praxisorientiert und lernförderlich – sowohl fachlich als auch menschlich.
Entwicklungspotenzial: Mehr Praxis, mehr Einblicke, mehr Planbarkeit
Die Befragung zeigt aber auch sehr klar, wohin die Reise gehen soll: Am häufigsten wünschen sich die Schüler:innen mehr Projekte und mehr Betriebsbesichtigungen. Beides unterstützt besonders die berufliche Orientierung und hilft, Inhalte noch stärker mit der Realität in Betrieben zu verbinden. In den offenen Rückmeldungen werden zudem Aspekte wie klarere Abläufe, bessere Planbarkeit und teilweise das Tempo bzw. der Umfang einzelner Aufgabenformate (z. B. Portfolios) angesprochen. Das sind wertvolle Hinweise, um die BFS dual für kommende Jahrgänge noch runder, transparenter und stressärmer zu gestalten.
O-Ton 2: „COOL ist echt hilfreich, weil man mehr selbst macht – aber noch mehr Projekte und Einblicke in Betriebe wären noch besser.“
Fazit
Insgesamt zeichnet die Befragung ein sehr positives Bild: Die BFS dual an den BBS Wechloy wird von vielen Schüler:innen als modern, praxisnah und entwicklungsorientiert erlebt – mit klar benannten Ansatzpunkten für die Weiterentwicklung. Genau diese Mischung aus Stärken und konkreten Verbesserungsideen liefert eine gute Grundlage, um die Schulform weiter zu schärfen und die Praxisnähe weiter auszubauen.
Neugierig geworden? Dann informiere dich über das Infoboard der Vollzeitschulformen der BBS Wechloy.