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Wir wollen eine Schule leben,

die offen, freundlich, entwicklungsfähig

und partnerschaftlich ist.

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Wir stellen die fachliche Ausbildung

und die persönliche Entwicklung

der Schülerin/des Schülers in

den Mittelpunkt unserer Arbeit.

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Wir legen Wert auf verantwortliches

Handeln, Toleranz und Fairness.

Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler

befähigen, Verantwortung im Lernen und

Handeln für sich und andere zu übernehmen.

Erasmus+-Ausbildermobilität nach Groningen stärkt internationale Zusammenarbeit

Wie können Berufsschulen, Ausbildungsunternehmen und öffentliche Institutionen gemeinsam auf die Herausforderungen der Fachkräftesicherung, der Internationalisierung und der nachhaltigen Transformation reagieren? Antworten auf diese Frage suchte eine Delegation der BBS Wechloy im Rahmen einer Erasmus+-Ausbildermobilität in der niederländischen Provinz Groningen.

Die Mobilität wurde in enger Kooperation mit der Stadt Oldenburg organisiert und brachte Vertreterinnen und Vertreter der BBS Wechloy mit regionalen Ausbildungsunternehmen und Institutionen zusammen. Zu den Teilnehmenden gehörten Ausbilderinnen und Ausbilder von Leffers, Popken Fashion Services, CEWE, OTM Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH, Bad Zwischenahn Touristik GmbH sowie der Wirtschaftsförderung Oldenburg. Ziel der Reise war es, erfolgreiche Beispiele für die Zusammenarbeit von Bildung, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung kennenzulernen und neue Impulse für die berufliche Ausbildung in der Region Oldenburg zu gewinnen.

Zum Programm gehörten Besuche beim Rijnland Instituut, am Alfa-college und bei Noorderpoort College. Dort erhielten die Teilnehmenden Einblicke in das niederländische Berufsbildungssystem und lernten projektorientierte Ausbildungsansätze kennen, die Theorie und Praxis eng miteinander verbinden. Die praxisnahe Gestaltung der Lernumgebung verdeutlichte die enge Verbindung zwischen beruflicher Qualifizierung und realen Arbeitsanforderungen. Ein besonderes Erlebnis beim Besuch des Noorderpoort College war der Blick aus dem Konferenzraum direkt in das Stadion des niederländischen Erstligisten FC Groningen. 

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Initiativen „Akkoord van Groningen“ und „Make it in the North“. Beide Netzwerke verfolgen das Ziel, internationale Fachkräfte und Talente für die Region zu gewinnen und langfristig zu binden. Die enge Kooperation zwischen Kommunen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Hochschulen verdeutlichte eindrucksvoll, wie regionale Netzwerke die wirtschaftliche Entwicklung nachhaltig stärken können.

Ein besonderes Highlight war der Besuch des Hof van Saksen, einem mehrfach ausgezeichneten Ferienresort. Neben der beeindruckenden touristischen Infrastruktur stand vor allem das Personalmanagement im Mittelpunkt. Vorgestellt wurden innovative Konzepte zur Gewinnung, Entwicklung und langfristigen Bindung von Mitarbeitenden sowie Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität. Die Teilnehmenden erhielten wertvolle Anregungen, wie eine wertschätzende Unternehmenskultur und gezielte Personalentwicklung wesentlich zum Unternehmenserfolg beitragen können.

Ebenso beeindruckend war der Besuch des EnergyHub auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik Suikerunie in Groningen. Das Areal entwickelt sich zu einem innovativen Standort für nachhaltige Energieversorgung, Kreislaufwirtschaft und klimafreies Wirtschaften. Die vorgestellten Projekte verdeutlichten, wie Unternehmen, Wissenschaft und öffentliche Einrichtungen gemeinsam an Lösungen für die Energiewende arbeiten und gleichzeitig neue Lern- und Arbeitsfelder für zukünftige Fachkräfte schaffen.

Neben den fachlichen Programmpunkten bot die Mobilität zahlreiche Gelegenheiten zum intensiven Austausch zwischen den beteiligten Unternehmen, der Stadt Oldenburg und den niederländischen Partnerorganisationen. Der offene Dialog machte deutlich, dass viele Herausforderungen – von der Fachkräftesicherung über die Digitalisierung bis hin zur Nachhaltigkeit – nur gemeinsam bewältigt werden können.

Auch der Schulleiter der BBS Wechloy, Oliver Pundt, nahm an der Mobilität teil und zog ein durchweg positives Fazit: „Diese Ausbildermobilität hat eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll der Blick über die Landesgrenzen ist. Der enge Dialog stärkt die bestehenden Partnerschaften in unserer Region und schafft wichtige Impulse für eine zukunftsorientierte berufliche Bildung.“

Ermöglicht wurde die Mobilität durch die Förderung des EU-Programms Erasmus+, das den europäischen Austausch in der beruflichen Bildung unterstützt.