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Wir wollen eine Schule leben,

die offen, freundlich, entwicklungsfähig

und partnerschaftlich ist.

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Wir stellen die fachliche Ausbildung

und die persönliche Entwicklung

der Schülerin/des Schülers in

den Mittelpunkt unserer Arbeit.

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Wir legen Wert auf verantwortliches

Handeln, Toleranz und Fairness.

Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler

befähigen, Verantwortung im Lernen und

Handeln für sich und andere zu übernehmen.

Oskar Schindlers Vermächtnis: BA2A diskutiert über Mut und Zivilcourage

Wer war Oskar Schindler wirklich – jenseits der weltbekannten Filmfigur aus Steven Spielbergs Schindlers Liste? Mit dieser Frage setzten sich die Schülerinnen und Schüler der BA2A auseinander. In Zusammenarbeit mit Frau Prof. Dr. Erika Rosenberg fand eine besondere Veranstaltung zum Leben und Wirken von Oskar Schindler und seiner Frau Emilie statt.

Die Schülerinnen und Schüler erhielten dabei die Gelegenheit, sich mit der historischen Persönlichkeit Oskar Schindlers zu beschäftigen, der durch den Film Schindlers Liste weltbekannt wurde. Gleichzeitig rückte der Workshop auch Emilie Schindler in den Fokus, deren mutiges Handeln und Einsatz für die Rettung von Jüdinnen und Juden oft weit weniger bekannt sind. Gerade dieser Blick auf beide Lebensgeschichten eröffnete den Teilnehmenden neue Perspektiven auf Menschlichkeit, Verantwortung und Zivilcourage.

Besonders wertvoll war, dass die Schülerinnen und Schüler mit Frau Prof. Dr. Erika Rosenberg direkt ins Gespräch kommen konnten. Sie stellten Fragen, diskutierten ihre Eindrücke und setzten sich mit der Bedeutung historischen Handelns für die Gegenwart auseinander. Frau Rosenberg, die 1951 in Buenos Aires geboren wurde, beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit dem Leben der Schindlers. Sie hat Emilie Schindler persönlich kennengelernt und mit ihr zahlreiche Gespräche geführt.

Auch neu entdeckte Briefe und Dokumente, die 1999 auf einem Dachboden in Hildesheim gefunden wurden, spielten im Workshop eine wichtige Rolle. Sie geben Einblicke in die dramatischen Ereignisse der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch in Oskar Schindlers Leben nach dem Krieg. Dadurch wurde deutlich, dass hinter dem bekannten Namen nicht nur eine historische Symbolfigur, sondern ein Mensch mit Widersprüchen, Mut und Haltung stand.

„Gerade solche Veranstaltungen zeigen, wie wichtig historisches Lernen für junge Menschen ist. Wenn Geschichte persönliche Gesichter bekommt, entstehen Verständnis, Verantwortung und der Mut, für Menschlichkeit einzustehen“, betont Raimund Kahl, als Leiter der Fachgruppe Politik.

Für die Klasse BA2A war der Workshop eine eindrucksvolle Gelegenheit, Geschichte nicht nur als vergangenes Geschehen zu betrachten, sondern als Anlass, über eigenes Handeln, gesellschaftliche Verantwortung und Zivilcourage heute nachzudenken.