Wir wollen eine Schule leben,

die offen, freundlich, entwicklungsfähig

und partnerschaftlich ist.

Wir stellen die fachliche Ausbildung

und die persönliche Entwicklung

der Schülerin/des Schülers in

den Mittelpunkt unserer Arbeit.

Wir legen Wert auf verantwortliches

Handeln, Toleranz und Fairness.

Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler

befähigen, Verantwortung im Lernen und

Handeln für sich und andere zu übernehmen.

„Utopie und mögliches Eden ist ein geeintes Europa“

Dieses Zitat stammt nicht – wie man meinen könnte – aus einer tagesaktuellen Pressemitteilung, sondern ist Teil einer Botschaft, die am 17. Juli 1916 von deutschen Soldaten im Ersten Weltkrieg geschrieben wurde.

Diese Friedensbotschaft von Fiquelmont ist Aufhänger für Ingo Espenschied, sich mit den Schülerinnen und Schülern  der BBS Wechloy auf eine Zeitreise unter dem Titel „Europa und der 1. Weltkrieg“ zu begeben.

Einmal mehr gelingt es dem Diplom-Politologen, die Zuhörer mit seinem multimedialen Vortrag in seinen Bann zu ziehen und Geschichte interessant und verstehbar zu machen. Woran liegt das, dass Espenschied scheinbar mühelos die Aufmerksamkeit über eine Stunde auf höchstem Niveau hält? Er setzt verschiedene Medien ein, er versteht es lebhaft und anschaulich zu erzählen und er weckt Emotionen, ohne die Fakten zu vernachlässigen. Aber das Wichtigste ist vielleicht, dass er Zusammenhänge herstellt. Der Vortag heißt zwar „Europa und der 1. Weltkrieg“, aber Ingo Espenschied erklärt auch, wie es dazu kommen konnte und wie es danach weiterging. Er spannt den Bogen vom deutsch-französischen Krieg 1870/71 über den Ersten Weltkrieg bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und erläutert, was wir heute damit zu tun haben. Denn Europa ist wichtig. „Denken Sie an die Herausforderungen in einer globalisierten Welt wie Frieden und Zukunft, Umwelt, aber auch die Wirschaft und die Finanzmärkte, an Verteidigung und Sicherheit. Wir Deutschen mit unseren 80 Millionen Einwohnern haben kaum politisches Gewicht, aber Europa mit 500 Millionen Einwohnern kann da schon deutlich mehr bewirken. Nationalismen bringen uns nicht weiter.“ fasst Espenschied seine Botschaft noch einmal zusammen.

Zum Schluss dankte er den Organisatoren der Veranstaltung, insbesondere Dr. Gehrold von der Konrad Adenauer Stiftung, der diesen Vortag möglich gemacht hat, aber auch dem Schulleiter, Oliver Pundt, und nicht zuletzt Raimund Kahl, der als Fachbereichsleiter Politik die Kontakte geknüpft hat.