Wir wollen eine Schule leben,

die offen, freundlich, entwicklungsfähig

und partnerschaftlich ist.

Wir stellen die fachliche Ausbildung

und die persönliche Entwicklung

der Schülerin/des Schülers in

den Mittelpunkt unserer Arbeit.

Wir legen Wert auf verantwortliches

Handeln, Toleranz und Fairness.

Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler

befähigen, Verantwortung im Lernen und

Handeln für sich und andere zu übernehmen.

Mit einem Bein im Gefängnis?

WhatsApp Gruppen mit den Klassen? Einen Schüler nach Hause schicken, weil er sich unwohl fühlt? „Nicht unproblematisch.“, sagt Julia E. Herbst, Referentin für Schulrecht und WBT im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern.

Gestern Nachmittag drückte das Kollegium der BBS Wechloy die Schulbank. Da sich die Rechtsprechung bei der Aufsichtspflicht geändert hat, war es notwendig, die Kenntnisse über Aufsicht und Haftung einer Lehrkraft aufzufrischen.

„Natürlich stehen Sie nicht mit einem Bein im Gefängnis, aber Sie können sich Ihre Arbeit im Alltag und besonders auch auf Klassenfahrten erleichtern, wenn Sie in Ihrer Schulordnung klare Regelungen schaffen.“, so Frau Herbst am Ende ihrer Ausführungen.

Und was ist mit den WhatsApp Gruppen und dem kranken Schüler? „Sie können genauso schnell über SMS oder E-Mail mit Ihren Schüler*innen Kontakt halten und was den kranken Schüler betrifft, sollten Sie sich absichern, indem Sie nach dem Vier-Augen-Prinzip vorgehen und/oder ein Formblatt entwickeln, das der Schüler/die Schülerin im Sekretariat ausfüllen muss.“ 

Referentin Julia E. Herbst

Das Kollegium in der Diskussion