Wir wollen eine Schule leben,

die offen, freundlich, entwicklungsfähig

und partnerschaftlich ist.

Wir stellen die fachliche Ausbildung

und die persönliche Entwicklung

der Schülerin/des Schülers in

den Mittelpunkt unserer Arbeit.

Wir legen Wert auf verantwortliches

Handeln, Toleranz und Fairness.

Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler

befähigen, Verantwortung im Lernen und

Handeln für sich und andere zu übernehmen.

Grenzen kennen – setzen - erweitern

Grenzen setzen, Grenzen erfahren, Grenzen überwinden. Darum ging es beim diesjährigen Projekttag der BBS Wechloy, der traditionell am Buß- und Bettag stattfindet und von den Veranstaltungskaufleuten im zweiten Lehrjahr unter der Federführung der Lehrerinnen Dana Röseler und Insa Oetjengerdes organisiert wird.

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Die Auftaktveranstaltung fand erstmalig in der Sporthalle statt. Eine szenische Lesung mit Zirkuselementen. „Na ja!?“, mag manch einer gedacht haben. Aber was das Ensemble des Circus im Nationalsozialismus (CiNS) an akrobatischen Einlagen, Jonglagen und spektakulärem Feuerschlucken bot, war sensationell. Weil wir gerade beim Schlucken sind. Immer wieder wurden beeindruckende Passagen aus dem Buch „Der Clown und die Zirkusreiterin“ vorgetragen, in dem es um das Leben der Jüdin Irene Bento geht, die während des Nationalsozialismus im Zirkus von Adolf Althoff versteckt wurde und mit Teilen ihrer Familie den Holocaust überlebte.

Im Anschluss rappte Kutlu Yurtseven und setzte ein Zeichen gegen Alltagsrassismus. Diejenigen, die den Workshop bei ihm gewählt hatten, bekamen so schon einmal einen Vorgeschmack auf das, was sie erwarten würde.

Den weiteren Vormittag verbrachten die Schüler*innen in verschiedenen Workshops. Hier war der Bogen breit gespannt. In der Aula konnte man sich über die Seenotrettung des umgebauten Fischkutters Juventa informieren, es ging um Grenzen der eigenen Wahrnehmung, Grenzen erweitern beim Karrieretag an der Jadehochschule, Grenzen überwinden beim Klettern, um das Leben in der DDR… Ob Lesung, Filmanalyse, App-gestützter Workshop, sportliche Aktivität, es war für alle etwas dabei, sodass das Feedback entsprechend positiv ausfiel.

Auch für das leibliche Wohl hatten die Veranstaltungskaufleute gesorgt. Im Referentencafé gab es in den Pausen eine Stärkung. Im Foyer konnten Hot Dogs und Waffeln gekauft werden und darüber hinaus wurde ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Musik und Tanz geboten. Fazit: Ein ausgesprochen gelungener Tag, der so manche neue Perspektive brachte!

Die NWZ berichtet in ihrer Ausgabe vom 21.11.2019. Hier geht es zum Artikel