Wir wollen eine Schule leben,

die offen, freundlich, entwicklungsfähig

und partnerschaftlich ist.

Wir stellen die fachliche Ausbildung

und die persönliche Entwicklung

der Schülerin/des Schülers in

den Mittelpunkt unserer Arbeit.

Wir legen Wert auf verantwortliches

Handeln, Toleranz und Fairness.

Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler

befähigen, Verantwortung im Lernen und

Handeln für sich und andere zu übernehmen.

Georgien? Wo liegt das überhaupt genau?

Sechs Schülerinnen und Schüler waren vom 23. - 30.03.2019 in Begleitung von den Lehrkräften Tatjana Labohm und Katharina Ubbens in Georgien. Die Reise diente der Anbahnung eines regelmäßigen Austausches mit der Business Academy of Georgia in der Hauptstadt Tbilisi. Im Folgenden berichtet Anika Valentin von ihren Erlebnissen und Eindrücken.

Das war mein erster Gedanke als Frau Labohm Mitte Dezember in unsere Klasse kam, um das Land kurz vorzustellen und über die Studienfahrt zu erzählen. Ich war gleich ganz Ohr und dachte mir: „Warum denn nicht?“ Das ist bestimmt eine großartige Erfahrung.

Somit setzte ich mich mit ihr in Verbindung und es funktionierte, sie hat mir für die Reise zugesagt. Mein persönliches, verfrühtes Weihnachtsgeschenk. Bevor die Reise losging hatte ich noch ein Treffen mit den anderen fünf Teilnehmern und wir verstanden uns super. Das kann nur eine tolle Reise werden!

Am 23.03.2019 war es dann soweit. Wir trafen uns am Flughafen und die Reise konnte beginnen! Wir waren gespannt, was uns erwartet, denn den Plan der Woche kannten wir selbst nicht. Nach einer kurzen Zwischenlandung in München kamen wir im schönen Tiflis, oder wie die Einwohner sagen, Tbilisi, an. Die Direktorin und der Englischlehrer der georgischen Schule erwarteten uns bereits voller Vorfreude am Flughafen. Super freundlich hießen sie uns in ihrem Land willkommen und brachten uns mit ihrem Bus zu unserer Unterkunft in die Altstadt.

Der Ausblick unserer Pension war atemberaubend und alle freuten sich auf diese schöne Woche, die vor uns lag. Jeder Tag war von den georgischen Schülern durchgeplant worden. Somit haben wir sehr viel gesehen und erlebt.

Wir machten einen Stadtrundgang durch Tbilisi und sammelten viele Informationen und lernten viel über die georgische Kultur und Religion. Wir besuchten Kirchen und probierten das erste Mal die georgische Küche. Ebenfalls besuchten wir die georgische Nationalbank und die Terrabank, bei der einer von uns einen Praktikumstag machen durfte. In der Zeit haben wir anderen eine Reiseagentur besichtigt. Dort wurde uns viel über deren Konzept erzählt und beigebracht. Erstaunlich war das kleine private Museum im Keller, welches alte Antiquitäten Georgiens beinhaltete.

An einem anderen Tag fuhren wir auf einen hohen Berg in der Nähe, sodass wir die gesamte Stadt von oben sehen konnten. Im Hellen und im Dunklen. Dies war atemberaubend und ein sehr schöner Moment.

Ebenfalls machten wir einen langen Ausflug ins Landesinnere. Hierfür fuhren wir durch das Kaukasus Gebirge und sahen sehr viel von dem noch sehr unberührten Land. Es ist ein wunderschönes Land, mit viel Abwechslung. Mal hat man viel Flachland und 20 Grad und dann fährt man weiter und ist mitten im Gebirge bei -5 Grad. Die Natur dort ist einmalig.

Was ebenfalls einmalig ist, ist die Gastfreundschaft der Menschen dort. Selten habe ich ein so nettes und herzliches Volk gesehen wie die Georgier.
Immer wieder wurde einem bewusst, wie glücklich sie waren, dass wir dort waren und wie glücklich sie waren, dass dieser Kontakt zu Deutschland besteht.
Wir wurden als Freunde bezeichnet und auch die Schüler haben uns gut in ihrem Land aufgenommen. Es wurde viel gelacht und getanzt, denn das ist für die Menschen dort so üblich.

Was in Georgien ebenfalls üblich ist, ist das viele Essen und das gemeinsame Speisen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten meinerseits, was man denn nun essen kann und was nicht, fiel es einem nach ein paar Tagen nicht mehr schwer, sich jeden Abend aufs Essen zu freuen. Es ist vielseitig und immer viel zu viel.

Ein großes Dankeschön möchte ich auch noch meinem Betrieb, dem Holiday Land Reisebüro Wege widmen, denn sie haben die ganze Reise unterstützt. Ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen.

Fazit: Georgien ist ein wunderschönes und vielseitiges Land. Es lohnt sich, dieses Land zu besuchen. Die Menschen dort sind sehr nett und gastfreundlich. Mehr als ich es jemals gedacht hätte. Das Essen ist sehr lecker und vor allem ist dieses Land sehr günstig. Eine Woche war viel zu kurz, um alles zu erkunden. Die georgischen Schüler sind einem sehr ans Herz gewachsen, sodass wir alle vermissen werden. Man hat viel zusammen erlebt und viel zusammen gesehen. Man hat zusammen gelacht und zum Schluss zusammen geweint. Aber wir wissen: Es war kein Abschied, es war ein Neuanfang.

Wir sind als Gäste in ihr Land gekommen und sind als Freunde gegangen. Es war eine großartige Erfahrung und ich würde es jeder Zeit wieder machen.