Wir wollen eine Schule leben,

die offen, freundlich, entwicklungsfähig

und partnerschaftlich ist.

Wir stellen die fachliche Ausbildung

und die persönliche Entwicklung

der Schülerin/des Schülers in

den Mittelpunkt unserer Arbeit.

Wir legen Wert auf verantwortliches

Handeln, Toleranz und Fairness.

Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler

befähigen, Verantwortung im Lernen und

Handeln für sich und andere zu übernehmen.

Duale Berufsausbildung im Modellprojekt 1 + 2

Sprache ist der Schlüssel zu beruflichem Erfolg. Diese einfache Erkenntnis führte zu der Projektidee, da die Erfahrung zeigt, dass viele junge Menschen – und nicht nur die mit Migrationshintergrund – Sprachdefizite aufweisen, die Wirtschaft aber diese jungen Erwachsenen als Fachkräfte von morgen braucht.

Starke Partner wie die IHK, Sprachlernkräfte, die BBS Wechloy und ein sozialpädagogisches Netzwerk unterstützen die Ausbildungsbetriebe. Das Modellprojekt 1 + 2 ist eine Kombination von betrieblicher Ausbildung, Berufsschule, intensiver Deutschsprachförderung und dem strukturierten Aufbau von Fachsprache und bezieht sich zunächst auf folgende Ausbildungsberufe: Fachlageristen und Verkäufer*innen. Das niedersachsenweit bislang einzigartige Projekt wird vom Kultusministerium unterstützt.

Heute hieß es nun für 15 junge Leute: Einschulung an den BBS Wechloy. Da dieses Projekt in Norddeutschland erstmalig anläuft und alle Neuland betreten, fand diese Einschulung große Beachtung. So waren Vertreter der Betriebe (aktiv und irma Verbrauchermarkt, Edeka Husmann, Edeka Minden-Hannover, Poco und Terrasse 2000), der IHK Oldenburg (Herr Bünting, Herr Paffenholz, Frau Doneit ) sowie von pro:connect (Herr Jünke und Herr Krause) anwesend. Für die neuen Auszubildenden war die persönliche Anwesenheit Ihrer neuen Chefs und Ausbilder/innen etwas ganz Besonderes, was man an vielen strahlenden Augen erkennen konnte.

Im Rahmen dieser Auftaktveranstaltung standen Schulleiter Oliver Pundt, Stefan Bünting, Heiner Paffenholz (IHK), und Ernst Jünke (pro:connect) Vertretern der Presse zur Verfügung, um den Entwicklungsprozess hin zu dem Modellprojekt zu erläutern und Fragen zu beantworten. So unterschiedlich die Perspektiven der einzelnen Akteure auch sind, einig waren sich alle in der Einschätzung, dass der Prozess zum einen von großer Offenheit und Begeisterung geprägt war und ist und zum anderen, dass alle überzeugt sind, dass hier etwas Gutes entsteht, das weitere Verbreitung finden wird. So berichtete Herr Bünting beispielsweise, dass es schon Anfragen von anderen IHKs gäbe. Herr Jünke bestätigte, dass sich die Struktur des Projektes ohne Weiteres auf andere Ausbildungsberufe übertragen lasse. Schulleiter Oliver Pundt betonte, dass es aber auch sehr von den Personen abhänge, die das Modellprojekt trügen und nutzte die Gelegenheit, dem Team der BBS Wechloy unter der Federführung von Frau Dr. Ruth Klütsch und Herrn Daniel Pohlmann zu danken.