Wir wollen eine Schule leben,

die offen, freundlich, entwicklungsfähig

und partnerschaftlich ist.

Wir stellen die fachliche Ausbildung

und die persönliche Entwicklung

der Schülerin/des Schülers in

den Mittelpunkt unserer Arbeit.

Wir legen Wert auf verantwortliches

Handeln, Toleranz und Fairness.

Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler

befähigen, Verantwortung im Lernen und

Handeln für sich und andere zu übernehmen.

Allgemeinbildende Fächer

Die Unterrichtsfächer evangelische Religion und Werte und Normen stellen sich vor

Der Bildungsauftrag der Schulen richtet sich auf den ganzen Menschen: auf die Einheit von Körper, Geist und Seele. Zu diesem Auftrag leistet der Unterricht in den Fächernevangelische Religion und Werte und Normen einen großen Anteil.

Er geht über einen rein funktionalen, von Berufsinteressen geleiteten Ansatz hinaus und erfasst damit Daseinsbereiche, die neben der Arbeit für Sinnstiftung und Selbstfindung bedeutsam sind.

Kurz gesagt: Im Religions- und Werte-und-Normen-Unterricht steht der Mensch mit seinen Bedürfnissen und Empfindungen im Vordergrund!

Der Religionsunterricht wird als konfessionell-kooperativer Unterricht erteilt. Das heißt, dass evangelische und katholische Schülerinnen und Schüler gemeinsam unterrichtet werden. Grundsätzlich sind alle Konfessionen / Religionen willkommen, bieten doch beide Unterrichtsfächer die Möglichkeit, über andere Religionen und Kulturen ins Gespräch zu kommen, was auch den Status der BBS Wechloy als Europaschule bedient.

Der Unterricht in Religion bzw. Werte und Normen will nicht bekehren. Vielmehr will er die Schülerinnen und Schüler auf ihrer Suche nach Orientierung unterstützen und begleiten. Sie sollen durch Vermittlung von Sachkenntnis, durch authentische Begegnung mit der christlichen Tradition und mit anderen Religionen und Weltanschauungen herausfinden, woran sie selbst glauben wollen und was ihrem Leben Tragfähigkeit und Halt gibt. Dies wird durch geeignete Exkursionen unterstützt.

Im Mittelpunkt des Unterrichts in den Fächern Religion bzw. Werte und Normen steht somit die fachliche und persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Dabei ergänzt und reflektiert dieser Unterricht berufsbezogene und politisch-soziale Fachthemen mit religiösen, ethischen und philosophischen Fragestellungen und bringt darüber hinaus eigenständige Inhalte ein, die für Entwicklung und Bildung der Lernenden bedeutsam sind. Die Dimension der Wertevermittlung stärkt zugleich die Fähigkeit, die in der Gesellschaft wirkenden Kräfte wahrzunehmen, die eigene Situation und die Stellung anderer Menschen und Gruppen in der Gesellschaft zu erfassen und das soziale Umfeld mitzugestalten. 

Argumente für Religionsunterricht / Werte und Normen-Unterricht
an Berufsbildenden Schulen

  1. Im Religionsunterricht / Werte und Normen-Unterricht lernt man fürs Leben. Leben ist mehr als Arbeit allein.
  2. Im Mittelpunkt des Religionsunterrichts / Werte und Normen-Unterrichts steht die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler.
  3. Der Religionsunterricht / Werte und Normen-Unterricht widmet sich den  – kleinen und großen –  Fragen des Lebens.
  4. Der Religionsunterricht / Werte und Normen-Unterricht vermittelt wichtige Kompetenzen, die auch im Arbeitsleben von Bedeutung sind.
  5. Der Religionsunterricht / Werte und Normen-Unterricht unterstützt junge Menschen dabei, sich neuen Herausforderungen  - z. B. in der Arbeitswelt –  zu stellen.
  6. Der Religionsunterricht / Werte und Normen-Unterricht vermittelt Traditionen unserer Geschichte und Kultur, denn Zukunft braucht Herkunft.